Das Laborschiff REINWASSER hat seinen Stammliegeplatz in der Marina „Alte Fahrt Fuestrup“ am Dortmund-Ems-Kanal bei Münster. Von dort aus wird sie für unterschiedliche Aufgaben eingesetzt: Bei Messfahrten werden die Wasserproben im Bordlabor analysiert. Außerdem finden Informationsfahrten mit Informations-ständen und Seminaren statt. Bereits 1981 wurde vom Verein zum Schutze des Rheins und seiner Nebenflüsse e.V als Trägerverein des Laborschiffs das damalige Passagierschiff umgebaut. Seitdem sind die Mitglieder des Vereins mit der REINWASSER auf den Flüssen unterwegs. mehr

Mit dem Labormobil können Messfahrten auch an kleineren Flüssen, die nicht beschiffbar sind durchgeführt werden. Im Gegensatz zum Laborschiff können Wasserproben aus einem Fluss an einem Tag auch an sehr viel mehr verschiedenen Orten entnommen werden. Außerdem ist das Labormobil wesentlich flexibler einsetzbar, da auch Informationsstände im Zentrum der Städte durchgeführt werden können. Im Labormobil kann man direkt vor Ort Proben untersuchen.
Der VSR-Gewässerschutz ist Mitglied im Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU). Harald Gülzow, Koordinator unseres Projekts „Stickstoffbelastungen der Gewässer“ ist dort als Mitglied im geschäftsführenden Vorstand für den Bereich Gewässerschutz zuständig. Viele Umweltschutzthemen betreffen auch den Gewässserschutz, bei denen eine Vernetzung verschiedener Gruppen nötig ist, um das Problem umfassend behandeln zu können. Außerdem werden gemeinsame Presseerklärungen veröffentlicht. mehr
Zum Weltwassertag 2010 rufen der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V. (BBU) und der VSR-Gewässerschutz e.V. auf, weltweit Initiativen im Gewässerschutz noch stärker zu unterstützen
„Sauberes Wasser für eine gesunde Welt“ lautet das Thema des Weltwassertages 2010, der jedes Jahr am 22. März stattfindet. Doch das Trinkwasser wird ständig durch die Ableitungen aus dem Bergbau, dem Abwasser der Industrie sowie der diffusen Belastungen aus der Landwirtschaft bedroht. Kein Brunnennutzer kann sich mehr sicher sein, das sein gefördertes Wasser zum Trinken oder zum Bewässern seines Gemüses geeignet sein. Erst wenn Bürger in Initiativen, Vereinen und Verbänden aktuelle Wasserbelastungen vor Ort belegen können, wird das Problem diskutiert und werden Lösungen entwickelt. mehr