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Fluss am Feld

Ergebnisse der Bachuntersuchungen

Unter dem Motto „Meeresschutz beginnt in unseren Bächen“ führt der VSR-Gewässerschutz Messfahrten in verschiedenen Regionen durch. Es wurden Bäche beprobt und analysiert. Fazit: Die Nährstoffkonzentrationen in vielen Bächen sind zu hoch und stellen eine Gefahr für die Artenvielfalt dar.


Nitratbelastung in Bächen

ein Röhrchen mit Nitrat wird von einer Hand mit Handschuh gehalten.

Jeder noch so kleine belastete Bach trägt dazu bei, dass die Flüsse, die in die Nordsee münden, eine hohe Nitratkonzentration aufweisen.  Die Weser, Ems, Elbe, Rhein  und Oder sollen nach Oberflächengewässerverordnung einen Zielwert von 2,8 ,g/l einhalten. Das entspricht einer Nitratkonzentration von 12,3 mg/l.  Während der Wert beim Rhein in der Regel bereits eingehalten werden kann, ist dies bei den anderen Flüssen derzeit nicht in Sicht.  Es muss dringend gehandelt werden. Die Reduzierung der Nitratbelastung muss in den Bächen im Einzugsgebiet der Flüsse beginnen.

Durchführung der Beprobung und Nitratanalyse

Matthias Ahlbrecht und Arno Mittelmeyer nehmen eine Probe an einem Fluss

Um zu zeigen wie das nitratbelaste Grundwasser die Bäche belastet hat der VSR-Gewässerschutz Beprobungen an den Bächen durchgeführt, die lange durch die intensive Landwirtschaft fließen. Die Messfahrten wurden im Winter bei trockenem Wetter durchgeführt. In dieser Zeit gelangt kaum Regenwasser in die Gewässer und die Grundwassermenge, die zusickert ist umso größer. Um zu zeigen, dass Kläranlagen weniger zur Nitratbelastung beitragen haben wir einige Bäche auch vor und nach Kläranlagen beprobt.


Ergebnisse der Nitratanalysen in Bächen

Das Wasser der Bäche in Nordrhein-Westfalen fließt über die Maas, den Rhein, das Ijsselmeer, der Ems und der Weser der Nordsee zu.

Die Auswertung der Messfahrt im Oktober 2023 im Kreis Kleve zeigt, dass Bäche mit großem Einfluss aus der intensiven Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet sind. So wurden in der Langdorfer Beek in Wachtendonk 68,6 mg/l Nitrat gemessen, in der Kendel in Goch-Hassum 57,1 mg/l und im Leitgraben in Straelen 51,3 mg/l. Auch der Leybach in Kalkar wies mit 47,8 mg/l eine hohe Belastung auf, ebenso die Spandicksley in Issum mit 44,1 mg/l, der Dondert in Kevelaer mit 41,2 mg/l, der Kalbecker Graben in Kalbeck mit 15,2 mg/l und der Spoykanal in Kleve mit 40,1 mg/l.

Die Wasserproben aus Fließgewässern, die nach Kläranlagen entnommen wurden, zeigten in der Regel eine geringere Nitratbelastung. In der Gelderner Fleuth fanden wir lediglich 17,8 mg/l und in der Niers in Goch 28,4 mg/l.

Die Niers transportiert die Nährstoffe Richtung Nordsee. Es muss dringend die Nitratbelastung im Grundwasser im Kreis Kleve verringert werden um die Stickstoffbelastung in der Niers zu senken.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen 10.2023

Die Auswertung der Messfahrt im Oktober 2023 im Kreis Borken zeigt, dass Bäche mit großem Einfluss aus der intensiven Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet sind. So wurden im Holtwicker Bach in Bocholt 42,4 mg/l Nitrat gemessen, in der Ahauser Aa in Ahaus 36,1 mg/l und im Waldbach in Raesfeld 50,8 mg/l.  Auch der Legdener Mühlenbach in Legden wies mit 35,6 mg/l eine hohe Belastung auf, ebenso der Goorbach in Gronau mit 37,5 mg/l und der Rheder Bach in Rhede mit 44,6 mg/l.

Die Wasserproben aus Fließgewässern, die nach Kläranlagen entnommen wurden, zeigten in der Regel eine geringere Gesamtstickstoffbelastung. In der Issel in Isselburg fanden wir lediglich 28,9 mg/l, in der Dinkel in Heek 37,6 mg/l auch in der Berkel in Stadlohn 32,7 mg/l und in der Bocholter Aa in Borken 30,4 mg/l.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen in Borken am 10.2023

Die Auswertung der Messfahrt im Dezember 2023 im Kreis Heinsberg zeigt, dass Bäche mit großem Einfluss aus der intensiven Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet sind. So wurden im Kitschbach in Haaren 70,1 mg/l Gesamtstickstoff gemessen, in dem Beekbach in Rath-Anhoven 38,8 mg/l und in der Wurm in Heinsberg 23,6 mg/l.  Auch die Schwalm in Wegberg wies mit 37,3 mg/l eine hohe Belastung auf, ebenso der Saffeler Bach in Selfkant mit 77,2 mg/l, der Rodebach in Tüddern mit 28,2 mg/l und der Millichen Bach in Hückelhoven mit 24,8 mg/l. Etwas geringer belastet ist der Waldfeuchterbach in Waldfeucht mit 14,5 mg/l.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis Heinsberg am 12.2023

Die Auswertung der Messfahrt im Dezember 2023 im Kreis Viersen zeigt, dass Bäche mit großem Einfluss aus der intensiven Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet sind. So wurden im Mühlenbach in Onnert 85,0 mg/l Nitrat gemessen, in dem Elmpter Bach in Elmpt 44,1 mg/l und im Hammerbach in Viersen 43,4 mg/l. 

Die Wasserproben aus Fließgewässern, die nach Kläranlagen entnommen wurden, zeigten in der Regel eine geringere Gesamtstickstoffbelastung. In der Nette in Boisheim fanden wir 37,8 mg/l, in Leuth 20,5 mg/l und in der Schwalm in Niederkrüchten 36,5 mg/l, in Brüggen 32,8 mg/l.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis Viersen am 12.2023

Die Auswertung der Messfahrt im Oktober 2023 im Kreis Steinfurt zeigt, dass Bäche mit großem Einfluss aus der intensiven Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet sind. So wurden im Leerbach in Horstmar 36,5 mg/l Nitrat gemessen, in dem Gauxbach in Ochtrup 33,3 mg/l und in dem Mühlenbach in Emsdetten 32,5 mg/l.  Auch die Steinfurter Aa in Steinfurt wies mit 32,0 mg/l eine hohe Belastung auf, ebenso der Temmingsmühlerbach in Greven mit 28,9 mg/l, die Vechte in Metelen mit 28,1 mg/l, die Schaler Aa in Hopsten mit 27,2 mg/l und die Ems in Rheine mit 21 mg/l. Etwas geringer belastet ist die Recke Aa in Recke mit 15,2 mg/l und die Ibbenbürender Aa in Ibbenbüren mit 13 mg/.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis Steinfurt am 10.2023

Die Auswertung der Messfahrt im Oktober 2023 im Kreis Wesel zeigt, dass Bäche mit großem Einfluss aus der intensiven Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet sind. So wurden im Mühlenbach in Brünen 51,1 mg/l Nitrat gemessen und in der Issel in Hamminkeln 41,4 mg/l. Auch der Bruckhauser Mühlenbach wies mit 19,6 mg/l eine hohe Belastung auf, ebenso der Schermbecker Mühlenbach mit 19,1 mg/l, in der Kleinen Issel in Dingden wurden 30,2 mg/l gemessen und im Mühlenbach in Gahlen 18,8 mg/l.

Die Wasserproben aus Fließgewässern, die nach Kläranlagen entnommen wurden, zeigten in der Regel eine geringere Gesamtstickstoffbelastung. Dies bestätigt auch das Ergebnis aus der Lippe. Hier fanden wir in Wesel lediglich 16,8 mg/l Gesamtstickstoff.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis Wesel am 10.2023

Die Auswertung der Messfahrt im November 2023 im Kreis Warendorf zeigt, dass Bäche mit großem Einfluss aus der intensiven Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet sind. So wurden im Biesterbach in Liesborn 36,1 mg/l Nitrat gemessen, in der Bever in Ostbevern 27,7 mg/l und in der Hessel in Sassenberg 22,9 mg/l.  Auch der Alsterbach in Albersloh wies mit 25,4 mg/l eine hohe Belastung auf, ebenso der Beilbach in Beelen mit 5,2 mg/l, die Werse in Ahlen mit 21,1 mg/l, die Angel in Neubeckum mit 20,3 mg/l und der Axtbachin in Oeldemit 19,8 mg/l. Etwas geringer belastet ist der Baarbach in Ostenfeldemit 16,7 mg/l.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis Warendorf am 11.2023

Das Wasser der Bäche in Hessen fließt über die Weser und den Rhein der Nordsee zu.

Die Auswertung der Messfahrt im Januar 2024 im Kreis Gießen zeigt, dass Bäche mit großem Einfluss aus der intensiven Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet sind. So wurden im Fohnbach in Heuchelheim 27,1 mg/l Nitrat gemessen und im Kleebach in Allendorf a.d.Lahn 22,1 mg/l. Auch die Wetter in Muschenheim wies mit 22,1 mg/l eine hohe Belastung auf, ebenso die Lahn in Gießen mit 19,3 mg/l. In der Bieber in Heuchelheim wurde 17,5 mg/l gemessen und in der Wieseck in Gießen 17,2 mg/l. Etwas geringer belastet ist die Salzbörde in Salzbörden mit 15,8 mg/l Nitrat, in der Lauter in Wetterfeld 14,8 mg/l und in der Lumda in Lollar 14,2 mg/l.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis Gießen am 01.2024

Die Auswertung der Messfahrt im Januar 2024 im Kreis Kassel zeigt, dass Bäche mit großem Einfluss aus der intensiven Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet sind. So wurden im Mühlenwasser in Wolfhagen 39,3 mg/l Nitrat gemessen, in der Espe in Fuldatal 35,3 mg/l und in der Erpe in Wolfhagen 20,3 mg/l.

Die Wasserproben aus Fließgewässern, die nach Kläranlagen entnommen wurden, zeigten in der Regel eine geringere Nitratbelastung. In der Esse in Trendelburg fanden wir 33,3 mg/l, in der Warme in Liebenau 29,9 mg/l, in der Diemel in Bad Karlshafen 29,0 mg/l und in der Ahne in Kassel 20,3 mg/l. Auch in der Weser in Wesertal 17,2 mg/l und in der Bauna in Baunatal 16,8 mg/l.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis Kassel am 01.2024

Die Auswertung der Messfahrt im Januar 2024 im Main-Kinzig-Kreis zeigt, dass Bäche mit großem Einfluss aus der intensiven Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet sind. So wurden im Krebsbach in Hanau 21,4 mg/l Nitrat und in dem Fallbach in Hanau 19,8 mg/l gemessen. Etwas geringer belastet ist die Lache in Niederrodenbach mit 14,4 mg/l Nitrat, die Salz in Bad Soden-Salmünster mit 14,4 mg/l, die Gründau in Langenselbold mit 13,9 mg/l und die Kinzig in Hanau mit 3,0 mg/l.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Main-Kinzig-Kreis am 01.2024

Die Analyse der Messfahrt im Januar 2024 im Schwalm-Eder-Kreis zeigt, dass Gewässer, die stark von der intensiven Landwirtschaft beeinflusstwerden, erheblich mit Nitrat belastet sind. So wurde im Lembach bei Lendorf ein Nitrat von 58,2 mg/l festgestellt, im Grenzebach in Schwalmstadt 46,9 mg/l und in der Grenff in Neukirchen 33,3 mg/l. Auch die Elbe in Geismar wies mit 33,2 mg/l eine signifikante Belastung auf, während die Ems in Obervorschütz mit 32 mg/l, die Schwalm in Rhünda mit 27,4 mg/l und die Beise in Bieseförth mit 23,9 mg/l ebenfalls hohe Werte zeigten. Zudem wurden in der Gilsa in Gilsa mit 22,3 mg/l, in der Wichte in Neumorschen 21,6 mg/l und in der Fulda in Guxhagen sowie im Wälze-Bach in Bad Zwesten jeweils 18,6 mg/l gemessen.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Schwalm Eder Kreis am 01.2024

Die Analyse der Messfahrt im Januar 2024 im Kreis Waldeck-Frankenberg offenbart, dass Bäche, die stark von der intensiven Landwirtschaft beeinflusst werden, erheblich mit Nitrat belastet sind. In der Itter in Thalitter wurde ein Nitratgehalt von 42,4 mg/l festgestellt, während die Netze in Mehlen 40,1 mg/l aufwies und die Werbe in Nieder-Werbe mit 36 mg/l ebenfalls hohe Werte zeigte. Auch die Rhene in Adorf hatte mit 34,5 mg/l eine signifikante Belastung, gefolgt von der Twiste in Volkmarsen mit 29,8 mg/l. In der Wohra in Gemünden-Wohra wurde ein
Wert von 25,4 mg/l gemessen und die Orpe in Wrexen kam auf 23,8 mg/l. Ebenso wies die Wilde in Wega einen Gehalt von 23,6 mg/l auf, während die Nemphe in Frankenberg (Eder) bei 19,6 mg/l lag und der Weserbach in Giflitz mit 18,3 mg/l aufwies. Etwas geringere Werte fanden sich in der Orke in Ederbringhausen mit 15,2 mg/l Nitrat und die Eder in Giflitz mit 13,5 mg/l.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis Waldeck Frankenberg am 01.2024

Die Analyse der Messfahrt im Januar 2024 im Wetteraukreis verdeutlicht, dass Bäche, die stark von der intensiven Landwirtschaft beeinflusst werden, erheblich mit Nitrat kontaminiert sind. Im Fauerbach in Ober-Mörlen wurden beispielsweise 29,9 mg/l Nitrat festgestellt, während die Wetter in Niddatal mit 25,8 mg/l und die Usa in Friedberg mit 21,8 mg/l ebenfalls hohe Werte aufwiesen. Der Laisbach in Dauernheim zeigte eine signifikante Belastung von 17,8 mg/l, gefolgt von der Nidda in Bad Vilbel mit 17,3 mg/l, dem Erlenbach in Massenheim mit 17 mg/l und dem Seemenbach in Düdelsheim mit 16,7 mg/l. Etwas niedrigere Werte wurden im Bleichenbach in Glauburg mit 14,8 mg/l Nitrat und der Nidder in Gronau mit 14,2 mg/l gemessen.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Wetteraukreis am 01.2024

Das Wasser der Bäche in Niedersachsen fließt über die Weser, Ems, Rhein und die Elbe der Nordsee zu.

Der VSR-Gewässerschutz hat im Oktober 2024 in der Weser bei Nienburg 19,8 mg/l Nitrat gemessen. Dies bedeutet, dass der Zielwert von 12,3 mg/l nicht eingehalten werden kann. Die weitere Auswertung der Messfahrt im Kreis Nienburg/Weser zeigt, dass auch die Bäche mit großem Einfluss aus der intensiven Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet sind. Der VSR-Gewässerschutz stellte im Rohrbach in Liebenau 28,7 Milligramm Nitrat pro Liter (mg/l), im Seide in Vogtei und im Blenhorster Bach in Sebbenhausen jeweils 22,4 mg/l und in der „Großen Aue“ in Steyerberg 22,2 mg/l fest. Auch der Sarninghäuser Meerbach in Sarninghausen wies mit 18,6 mg/l eine hohe Nitratbelastung auf, ebenso der Brückener Mühlenbach in Brücken mit 16,2 mg/l.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis Nienburg/Weser am 01.2024

Die Auswertung der Messfahrt im Oktober 2024 im Kreis Gifhorn zeigt, dass Bäche mit großem Einfluss aus der intensiven Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet sind. Der VSR-Gewässerschutz stellte im Emmer Bach in Hackensbüttel eine Nitratkonzentration von 27,1 Milligramm pro Liter (mg/l) fest und im Bickgraben in Groß Schwülper einen Wert von 26,4 mg/l. In der Lachte in Steinhorst betrug der Wert 21,4 mg/l und in der Ise in Gifhorn wurde eine Konzentration von 20,3 mg/l gemessen. Die Oker in Meinersen wies mit 16,7 mg/l Nitrat eine etwas geringere Belastung auf, ebenso die Aller in Münden mit ebenfalls 16,6 mg/l sowie die Kleine Aller in Tiddische mit 15,1 mg/l. Auch die Gravenhorster Riede in Isenbüttel zeigte mit 12,3 mg/l eine niedrigere Nitratbelastung.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis Gifhorn am 10.2024

Die Auswertung der Messfahrt im Oktober 2024 in der Region Hannover zeigt, dass Bäche mit großem Einfluss aus der intensiven Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet sind. Der VSR-Gewässerschutz ermittelte in der Schille in Pattensen eine Nitratkonzentration von 23,1 Milligramm pro Liter (mg/l) und im Johannisgraben in Bissendorf 21 mg/l. In der Leine in Hannover lag der Wert bei 20,6 mg/l und in der Auter in Scharnhorst wurde ein Wert von 19,1 mg/l gemessen. Auch die Haferriede in Gehrden zeigte mit 17,5 mg/l eine signifikante Nitratbelastung. Etwas geringer belastet ist der Hüpeder Bach in Hüpede mit 15,7 mg/l Nitrat, die Westaue in Wunstorf mit 15,2 mg/l und die Südaue in Kolenfeld mit 13,4 mg/l.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen in der Region Hannover am 10.2024

Die Auswertung der Messfahrt im Februar 2025 im Kreis Vechta zeigt, dass Bäche mit großem Einfluss aus der intensiven Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet sind. Der VSR-Gewässerschutz stellte in der Twillbäke in Viesbek eine Nitratkonzentration von 33,8 Milligramm pro Liter (mg/l) fest und im Trenkampsbach in Dinklage einen Wert von 29 mg/l. Im Barkummer Bach in Bakum und in der Vördener Aue in Neuenkirchen-Vörden wurde je eine Konzentration von 22,3 mg/l gemessen. Der Harpendorfer Mühlenbach in Steinfeld mit 19 mg/l und die Steinbäke in Bakum wiesen mit 16,3 mg/l Nitrat eine etwas geringere Belastung auf.

Der VSR-Gewässerschutz hat sich während der Messfahrt ebenfalls mit den Auswirkungen des Abwassers einer kommunalen Kläranlage auf die Verschmutzung des Baches auseinandergesetzt. Zu diesem Zweck wurde der Handorfer Mühlenbach sowohl oberhalb als auch unterhalb des Klärwerks Holdorf analysiert. Erfreulicherweise konnte festgestellt werden, dass die Nitratbelastung in dem Handorfer Mühlenbach vor der Einleitung des Kläranlagenwassers bei 24 mg/l lag und mit der Einleitung auf 22,1 mg/l gesenkt wurde. Harald Gülzow betonte die Bedeutung der Modernisierung von Kläranlagen, da diese bereits maßgeblich zur Verringerung der Nitratracht im Abwasser beigetragen haben.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis Vechta am 10.2024

Die Auswertung der Messfahrt im Februar 2025 im Kreis Oldenburg zeigt, dass Bäche mit großem Einfluss aus der intensiven Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet sind. Der VSR-Gewässerschutz stellte in dem Huntloser Bach in Großenkneten eine Nitratkonzentration von 46,9 Milligramm pro Liter (mg/l) und in der Dummbäke in Ganderkesee einen Wert von 24,4 mg/l fest. In der Dingsteder Bärke in Heidenhusen wurde eine Konzentration von 22,1 mg/l gemessen und in der Hunte in Hundsmühlen ein Wert von 18,7 mg/l. Die Berne in Hude wies mit 3,6 mg/l Nitrat eine etwas geringere Belastung auf. Der Dünsener Bach in Dünsen wies eine Belastung von 15,9 mg/l und die Regter Bäke in Lintel eine Belastung von 12,7 mg/l auf.

Zusätzlich hat sich der VSR-Gewässerschutz im Rahmen der Messfahrt auch mit den Auswirkungen des Abwassers einer kommunalen Kläranlage auf die Gewässerqualität befasst. Zu diesem Zweck wurde die Hunte oberhalb und unterhalb des Klärwerks Wildeshausen untersucht. Es konnte erfreulicherweise festgestellt werden, dass die Nitratbelastung in der Hunte sowohl oberhalb als auch unterhalb des Klärwerkes bei 16,3 mg/l lag, was darauf hinweist, dass das Klärwerk keinen Anstieg der Nitratkonzentration verursacht.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis oldenburg am 02.2025

Die Auswertung der Messfahrt im Februar 2025 im Kreis Cloppenburg zeigt, dass Bäche mit großem Einfluss aus der intensiven Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet sind. Der VSR-Gewässerschutz stellte in der Großen Aue in Garrel eine Nitratkonzentration von 36,4 Milligramm pro Liter (mg/l) fest, in der Hase in Löhningen ein Wert von 17,4 mg/l und in der Soeste in Cloppenburg wurde eine Konzentration von 14,2 mg/l gemessen.

Der VSR-Gewässerschutz hat sich während der Messfahrt ebenfalls mit den Auswirkungen des Abwassers einer kommunalen Kläranlage auf die Verschmutzung des Baches auseinandergesetzt. Zu diesem Zweck wurde der Löhninger Mühlenbach sowohl oberhalb als auch unterhalb der Kläranlage Lastrup analysiert. Erfreulicherweise konnte festgestellt werden, dass die Nitratbelastung in dem Löhninger Mühlenbach vor der Einleitung des Kläranlagenwassers bei 12 mg/l lag und mit der Einleitung auf 10,9 mg/l gesenkt wurde. Harald Gülzow betonte die Bedeutung der Modernisierung von Kläranlagen, da diese bereits maßgeblich zur Verringerung der Nitratfracht im Abwasser beigetragen haben.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis Cloppenburg am 02.2025

Das Wasser der Bäche in Thüringen fließt über die Weser, Rhein und die Elbe der Nordsee zu.

Die Analyse der Messfahrt im November 2024 im Kreis Sömmerda verdeutlicht, dass Bäche, die stark von der intensiven Landwirtschaft beeinflusst werden, eine erhebliche Nitratbelastung aufweisen. Der VSR-Gewässerschutz stellte im Prösebach in Straußfurt eine Nitratkonzentration von 66,3 Milligramm pro Liter (mg/l), im Molchborngraben in Frömmstedt einen Wert von 51,6 mg/l und in der Schafau in Kölleda einen Wert von 44,1 mg/l fest. Zudem wurde in der Gramme in Eckstedt eine Konzentration von 36,5 mg/l gemessen und im Gänsebach in Buttstädt betrug der Wert 26,3 mg/l. Auch die „Sächsische (Obere) Helbe” in Weißensee wies mit 20,6 mg/l Nitrat wie auch die Mahlgera in Walschleben mit 19 mg/l eine signifikante Belastung auf.

Im Rahmen der Messfahrt hat sich der VSR-Gewässerschutz ebenfalls mit den Auswirkungen des Abwassers zweier kommunaler Kläranlagen auf die Belastung der Bäche beschäftigt. Zu diesem Zweck wurden sowohl oberhalb als auch unterhalb der Kläranlage Großneuhausen Messungen an der Lossa durchgeführt. Erfreulicherweise reduzierte sich die Nitratbelastung von 28,7 mg/l vor der Einleitung durch das zufließende Kläranlagenwasser auf 27,1 mg/l danach. Zusätzlich wurde der Einfluss der Kläranlage Sömmerda auf das Wasser der Unstrut untersucht. Hier zeigt der Nitratgehalt von 19,4 mg/l sowohl oberhalb als auch unterhalb der Kläranlage, dass sie keine Erhöhung der Nitratnzentration verursacht. Harald Gülzow betonte die Bedeutung der Modernisierung von Kläranlagen, da diese bereits maßgeblich zur Verringerung der Nitratfracht im Abwasser beigetragen haben.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis Sömmerda am 11.2024

Die Auswertung der Messfahrt im November 2024 im Kyffhäuserkreis zeigt, dass Bäche mit großem Einfluss aus der intensiven Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet sind. Der VSR-Gewässerschutz stellte im Wirbelbach in Niederbösa eine Nitratkonzentration von 55,1 Milligramm pro Liter (mg/l) und im Bennebach in Großenehrich einen Wert von 36,5 mg/l fest. Im Grollbach in Greußen betrug der Wert 34,4 mg/l. Im Flutgraben in Bad Frankenhausen wurde eine Konzentration von 26,7 mg/l und im Helderbach in der Gemeinde „An der Schmücke“ von 23,3 mg/l gemessen. Die Bebra in Sondershausen wies mit 14,2 mg/l Nitrat eine etwas geringere Belastung auf.

Der VSR-Gewässerschutz hat sich bei der Messfahrt auch mit der Wirkung des Abwassers einer kommunalen Kläranlage auf die Belastung des Baches beschäftigt. Zu diesem Zweck wurde die Wipper sowohl oberhalb als auch unterhalb der Kläranlage Sondershausen untersucht. Die unveränderte Nitratbelastung von 23,3 mg/l zeigt, dass die Kläranlage keinen Anstieg der Nitratkonzentration verursacht hat. Harald Gülzow hob die Wichtigkeit der Modernisierung von Kläranlagen hervor, da diese bereits erheblich zur Reduzierung der Nitratfracht im Abwasser beigetragen hat.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kyffhäuserkreis am 11.2024

Die Analyse der Messfahrt im November 2024 im Unstrut-Hainich-Kreis verdeutlicht, dass Bäche, die stark von der intensiven Landwirtschaft beeinflusst werden, eine erhebliche Nitratbelastung aufweisen. Der VSR-Gewässerschutz stellte im Welsbach in Kleinwelsbach eine Nitratkonzentration von 66,5 Milligramm pro Liter (mg/l), im Felchtaer Bach in Mühlhausen einen Wert von 36,2 mg/l und in der Luhne in Anrode einen Wert von 31,9 mg/l fest. Zudem wurde in der Notter in Heilinger Höhen eine Konzentration von 23,3 mg/l gemessen und im Orlbach in Schönstedt betrug der Wert 19,3 mg/l.

Der VSR-Gewässerschutz hat sich während der Messfahrt ebenfalls mit den Auswirkungen des Abwassers zweier kommunaler Kläranlagen auf die Verschmutzung des Baches auseinandergesetzt. Zu diesem Zweck wurde die Unstrut sowohl oberhalb als auch unterhalb der Kläranlage des Abwasserzweckverbandes „Mittlere Unstrut“ in Bad Langensalza analysiert. Erfreulicherweise konnte festgestellt werden, dass die Nitratbelastung in der Unstrut von 25,6 mg/l auf 24,4 mg/l durch das Kläranlagenwasser abgesenkt wurde. In ähnlicher Weise hat der VSR-Gewässerschutz den Schambach sowohl oberhalb als auch unterhalb der Kläranlage Bad Tennstedt untersucht. Auch hier reduzierte sich die Nitratbelastung des Schambach von 22,3 mg/l vor der Einleitung auf 22 mg/l nach der Einleitung.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Unstrut-Hainich-Kreis am 11.2024

Das Wasser der untersuchten Bäche in Bayern fließt über den Rhein und die Elbe der Nordsee zu.

Die Analyse der Messfahrt im November 2024 im Kreis Ansbach verdeutlicht, dass Bäche, die stark von der intensiven Landwirtschaft beeinflusst werden, eine erhebliche Nitratbelastung aufweisen. Der VSR-Gewässerschutz stellte in der Tauber in Rothenburg ob der Tauber eine Nitratkonzentration von 25,5 Milligramm pro Liter (mg/l), in der Fränkische Rezat in Ansbach 22,7 mg/l und in Windsbach einen Wert von 20,5 mg/l. Im Wohnbach in Diebach lag die Nitratkonzentration bei 20,4 mg/l.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis Ansbach am 11.2024

Die Analyse der Messfahrt im November 2024 im Kreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim verdeutlicht, dass Bäche, die stark von der intensiven Landwirtschaft beeinflusst werden, eine erhebliche Nitratbelastung aufweisen. Der VSR-Gewässerschutz stellte in der Iff in Ippesheim eine Nitratkonzentration von 34,1 Milligramm pro Liter (mg/l), im Seenheimer Mühlbach in Ergersheim einen Wert von 26,1 mg/l und im Ehebach in Stübach einen Wert von 24,4 mg/l fest. Zudem wurde im Holzbach in Gollhofen eine Konzentration von 23,8 mg/l gemessen, in der Zenn in Neuhof an der Zenn betrug der Wert 23,3 mg/l, in der Aisch in Bad Windsheim 22,6 mg/l und in der Haslach in Burghaslach 22,1 mg/l. Etwas geringer belastet ist die Bibart in Markt Bibart mit 17,2 mg/l Nitrat und die Gollach in Uffenheim mit 14,7 mg/l.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim am 11.2024

Die Analyse der Messfahrt im November 2024 im Kreis Kitzingen verdeutlicht, dass Bäche, die stark von der intensiven Landwirtschaft beeinflusst werden, eine erhebliche Nitratbelastung aufweisen. Der VSR-Gewässerschutz stellte im Dettelbach im gleichnamigen Ort Dettelbach eine Nitratkonzentration von 52,1 Milligramm pro Liter (mg/l) fest, im Weidachbach in Frankenwinheim einen Wert von 43,1 mg/l und in der Volkach im Ort Volkach einen Wert von 38 mg/l fest. Zudem wurde im Breitbach in Obernbreit eine Konzentration von 37 mg/l gemessen, in der Schwarzach in Münsterschwarzach betrug der Wert 33,3 mg/l, im Sickersbach in Kitzingen 32,5 mg/l und in der Ebrach in Geiselwind 16,8 mg/l.

Der VSR-Gewässerschutz hat sich bei der Messfahrt auch mit der Wirkung des Abwassers einer kommunalen Kläranlage auf die Belastung des Baches beschäftigt. Zu diesem Zweck wurde der Sickersbach sowohl oberhalb als auch unterhalb der Kläranlage Iphofen untersucht. Hier hat sich die Nitratbelastung von 33,8 mg/l vor der Einleitung durch das zufließende Kläranlagenwasser auf 25,2 mg/l nach der Einleitung verringert. Harald Gülzow betonte die Bedeutung der Modernisierung von Kläranlagen, da diese bereits maßgeblich zur Verringerung der Nitratfracht im Abwasser beigetragen haben.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis Kitzingen am 12.2024

Das Wasser der Bäche in Rheinland-Pfalz fließt über den Rhein der Nordsee zu.

Die Analyse der Messfahrt im Dezember 2024 im Kreis Mainz-Bingen verdeutlicht, dass Bäche, die stark von der intensiven Landwirtschaft beeinflusst werden, eine erhebliche Nitratbelastung aufweisen. Der VSR-Gewässerschutz stellte im Gonsbach in Gonsenheim eine Nitratkonzentration von 52,6 Milligramm pro Liter (mg/l) und im Welzbach in Gau-Algesheim einen Wert von 29,5 mg/l fest. In der Selz in Köngernheimeinen wurde ein Wert von 28,4 mg/l und in Frei-Weinheim von 19,1 mg/l gemessen. Eine etwas geringere Belastung zeigt der Wiesbach in Gensingen mit 16,4 mg/l auf, die Nahe mit 16 mg/l in Bingen am Rhein und der Flügelsbach in Nierstein mit 13,1 mg/l.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis Mainz-Bingen am 12.2024

Die Analyse der Messfahrt im Dezember 2024 im Kreis Alzey-Worms verdeutlicht, dass Bäche, die stark von der intensiven Landwirtschaft beeinflusst werden, eine erhebliche Nitratbelastung aufweisen. Der VSR-Gewässerschutz stellte im Weidasserbach in Kettenheim eine Nitratkonzentration von 52,9 Milligramm pro Liter (mg/l), in der Pfrimm in Worms einen Wert von 44,6 mg/l und im Appelbach in Wöllstein einen Wert von 24,6 mg/ fest. Zudem wurde in dem Saulheimer Bach in Saulheim eine Konzentration von 19,4 mg/l gemessen.

Der VSR-Gewässerschutz hat sich während der Messfahrt ebenfalls mit den Auswirkungen des Abwassers zweier kommunaler Kläranlagen auf die Verschmutzung des Baches auseinandergesetzt. Zu diesem Zweck wurde die Selz sowohl oberhalb als auch unterhalb der Kläranlage Alzey analysiert. Erfreulicherweise konnte festgestellt werden, dass die Nitratbelastung in der Selz vor der Einleitung des Kläranlagenwassers bei 44,5 mg/l lag und mit der Einleitung auf 31,4 mg/l gesenkt wurde. Darüber hinaus hat der VSR-Gewässerschutz den Wiesebach untersucht; hier zeigt der Nitratgehalt von 33,2 mg/l sowohl oberhalb als auch unterhalb der Kläranlage Flonheim, dass die Kläranlage keinen Anstieg der Nitratkonzentration verursacht hat. Harald Gülzow betonte die Bedeutung der Modernisierung von Kläranlagen, da diese bereits maßgeblich zur Verringerung der NItratfracht im Abwasser beigetragen haben.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis Alzey-Worms am 12.2024

Die Auswertung der Messfahrt im Dezember 2024 im Kreis Bad Dürkheim zeigt, dass Bäche mit großem Einfluss aus der intensiven Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet sind. Der VSR-Gewässerschutz stellte im Kinderbach in Kindenheim eine Nitratkonzentration von 68,3 Milligramm pro Liter (mg/l) und im Eckbach in Großkarlbach einen Wert von 34,3 mg/l fest. In der Marlach in Meckenheim betrug der Wert 27,5 mg/l, im Eisbach in Asselheim wurde eine Konzentration von 24,3 mg/l gemessen und im Schwabenbach in Gönnheim 22,2 mg/l. Der Kesserbach in Weisenheim am Sand wies mit 15 mg/l Nitrat eine etwas geringere Belastung auf.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis Bad Dürkheim am 12.2024

Das Wasser der Bäche in Sachsen fließt über die Elbe der Nordsee zu.

Die Auswertung der Messfahrt im März 2025 im Kreis Mittelsachsen zeigt, dass Bäche mit großem Einfluss aus der intensiven Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet sind. Der VSR-Gewässerschutz stellte in der Bobritzsch in Falkenberg eine Nitratkonzentration von 41,2 Milligramm pro Liter (mg/l) fest und im Hetzbach in Oederan einen Wert von 40,3 mg/l. Im Mühlbach in Frankenberg wurde eine Konzentration von 39,7 mg/l gemessen und in der Kleine Striegis in Hainichen von 34,3 mg/l. Der Gärtitzer Bach in Döbeln wies mit 28,7 mg/l und die Striegis in Brand-Erbisdorf mit 28,3 mg/l Nitrat auch eine hohe Belastung auf. Zudem wurde im Crossener Bach in Milkau eine Belastung von 24,9 mg/l gemessen. Die Nitratkonzentration im Erlbach in Mittweida liegt bei 24,8 mg/l und in der Zschopau in Flöha bei 18,7 mg/l.

Zusätzlich hat sich der VSR-Gewässerschutz im Rahmen der Messfahrt auch mit den Auswirkungen des Abwassers einer kommunalen Kläranlage auf die Gewässerqualität befasst. Zu diesem Zweck wurde die Freiberger Mulde oberhalb und unterhalb der Kläranlage Leisnig untersucht. Es konnte erfreulicherweise festgestellt werden, dass die Nitratbelastung in der Freiberger Mulde sowohl oberhalb als auch unterhalb des Klärwerkes bei 21 mg/l lag, was darauf hinweist, dass die Kläranlage keinen Anstieg der Nitratkonzentration verursacht.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis Mittelsachsen am 03.2025

Die Auswertung der Messfahrt im März 2025 im Kreis Meißen zeigt, dass Bäche mit großem Einfluss aus der intensiven Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet sind. Der VSR-Gewässerschutz stellte in der Promnitz in Radeburg eine Nitratkonzentration von 39,3 Milligramm pro Liter (mg/l) und in der Wilden Sau in Gauernitz einen Wert von 31,9 mg/l fest. Im Elligastbach in Zabeltitz wurde eine Konzentration von 27,4 mg/l gemessen. Die Jahna in Poppitz wies mit 26,6 mg/l Nitrat auch eine hohe Belastung auf, wie auch die Große Röder in Großenhain mit 26,3 mg/l. In der Freiberger Mulde in Nossen wurde eine Belastung von 24,6 mg/l gemessen. Die Nitratkonzentration in der Döllnitz in Riesa liegt bei 21,9 mg/l, im Keppritzbach in Lommatzsch und in der Triebisch in Meißen bei jeweils 20,4 mg/l.

Der VSR-Gewässerschutz hat sich während der Messfahrt ebenfalls mit den Auswirkungen des Abwassers einer kommunalen Kläranlage auf die Verschmutzung des Baches auseinandergesetzt. Zu diesem Zweck wurde die Große Röder sowohl oberhalb als auch unterhalb der Kläranlage Gröditz analysiert. Erfreulicherweise konnte festgestellt werden, dass die Nitratbelastung in der Große Röder vor der Einleitung des Kläranlagenwassers bei 28,2 mg/l lag und mit der Einleitung auf 27,6 mg/l gesenkt wurde. Harald Gülzow betonte die Bedeutung der Modernisierung von Kläranlagen, da diese bereits maßgeblich zur Verringerung der Nitratfracht im Abwasser beigetragen haben.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis Meißen am 03.2025

Die Auswertung der Messfahrt im März 2025 im Kreis Nordsachsen zeigt, dass Bäche mit großem Einfluss aus der intensiven Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet sind. Der VSR-Gewässerschutz stellte in der Dahle in Klingenhain eine Nitratkonzentration von 44,9 Milligramm pro Liter (mg/l) und in der Weißen Elster in Schkeuditz einen Wert von 42,7 mg/l fest. In der Luppa in Calbitz wurde eine Konzentration von 25,2 mg/l gemessen. Der Schwarze Graben in Torgau wies mit 23,9 mg/l Nitrat auch eine hohe Belastung auf. Der gleicher Wert wurde auch im Hasenbach in Mügeln gemessen. Etwas weniger belastet ist der Schwarzbach in Bad Düben. Hier wurde eine Belastung von 12,6 mg/l festgestellt.

Der VSR-Gewässerschutz hat sich während der Messfahrt ebenfalls mit den Auswirkungen des Abwassers einer kommunalen Kläranlage auf die Verschmutzung des Baches auseinandergesetzt. Zu diesem Zweck wurde die Döllnitz sowohl oberhalb als auch unterhalb der Kläranlage des Abwasserverbands „Untere Döllnitz“ analysiert. Erfreulicherweise konnte festgestellt werden, dass die Nitratbelastung in der Döllnitz vor der Einleitung des Kläranlagenwassers bei 20 mg/l lag und mit der Einleitung auf 18,6 mg/l gesenkt wurde. Harald Gülzow betonte die Bedeutung der Modernisierung von Kläranlagen, da diese bereits maßgeblich zur Verringerung der Nitratfracht im Abwasser beigetragen haben.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis Nordsachsen am 03.2025

Das Wasser der Bäche in Sachsen-Anhalt fließt über die Elbe der Nordsee zu.

Die Auswertung der Messfahrt im März 2025 im Kreis Anhalt-Bitterfeld zeigt, dass Bäche mit großem Einfluss aus der intensiven Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet sind. Der VSR-Gewässerschutz stellte im Casseegraben in Trebbichau eine Nitratkonzentration von 58,6 Milligramm pro Liter (mg/l) und im Wörthgraben in Drosa einen Wert von 23 mg/l fest. In der Mulde in Raguhn-Jeßnitz wurde eine Konzentration von 21,2 mg/l gemessen. Der Horngraben in Dohndorf wies mit 20,7 mg/l Nitrat auch eine hohe Belastung auf. Im Strengbach in Zörbig wurden 16,5 mg/l gemessen.

Der VSR-Gewässerschutz hat sich während der Messfahrt ebenfalls mit den Auswirkungen des Abwassers einer kommunalen Kläranlage auf die Verschmutzung des Baches auseinandergesetzt. Zu diesem Zweck wurde die Ziethe sowohl oberhalb als auch unterhalb der Kläranlage des Abwasserverbands Köthen analysiert. Erfreulicherweise konnte festgestellt werden, dass die Nitratbelastung in der Ziethe vor der Einleitung des Kläranlagenwassers bei 31,9 mg/l lag und mit der Einleitung auf 28,5 mg/l gesenkt wurde. Harald Gülzow betonte die Bedeutung der Modernisierung von Kläranlagen, da diese bereits maßgeblich zur Verringerung der Nitratfracht im Abwasser beigetragen haben.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis Anhalt-Bitterfeld am 03.2025

Die Auswertung der Messfahrt im März 2025 im Salzlandkreis zeigt, dass Bäche mit großem Einfluss aus der intensiven Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet sind. Der VSR-Gewässerschutz stellte im Schlakenbach in Alsleben eine Nitratkonzentration von 42,3 Milligramm pro Liter (mg/l) fest, in der Fuhne in Baalberge sowie in der Saale in Bernburg einen Wert von jeweils 21,2 mg/l. Der Mühlengraben in Egeln und die Bode in Staßfurt wiesen mit 15,5 mg/l Nitrat eine geringere Belastung auf. Im Solkanal in Schönebeck wurden 15,1 mg/l und in der Getel in Zörbig 14,1 mg/l gemessen.

Der VSR-Gewässerschutz hat sich während der Messfahrt ebenfalls mit den Auswirkungen des Abwassers einer kommunalen Kläranlage auf die Verschmutzung des Baches auseinandergesetzt. Zu diesem Zweck wurde die Eine sowohl oberhalb als auch unterhalb der Kläranlage Aschersleben analysiert. Erfreulicherweise konnte festgestellt werden, dass die Nitratbelastung in der Eine vor der Einleitung des Kläranlagenwassers bei 23,7 mg/l lag und mit der Einleitung auf 22,7 mg/l gesenkt wurde. Harald Gülzow betonte die Bedeutung der Modernisierung von Kläranlagen, da diese bereits maßgeblich zur Verringerung der Nitratfracht im Abwasser beigetragen haben.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Salzlandkreis am 03.2025

Die Auswertung der Messfahrt im März 2025 im Kreis Börde zeigt, dass Bäche mit großem Einfluss aus der intensiven Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet sind. Der VSR-Gewässerschutz stellte in der Schölcke in Hörsingen eine Nitratkonzentration von 92,9 Milligramm pro Liter (mg/l) und in der Spetze in Flechtingen einen Wert von 65,4 mg/l fest. In der Beber in Bebertal wurde eine Konzentration von 37,6 mg/l gemessen. Die Aller in Walbeck wies mit 31,8 mg/l Nitrat auch eine hohe Belastung auf. In der Schrote in Niederndodeleben wurden 28,5 mg/l und im Großen Graben in Oschersleben 25,7 mg/l festgestellt. Die Grundriehe in Bodendorf wies 16,6 mg/l und die Olbe in Eichenbarleben 14,6 mg/l auf.

Nitratbelastungsdiagramm von den Bachuntersuchungen im Kreis Börde  am 03.2025

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Hohe Nitratbelastung aus dem Grundwasser

Große Mengen an Nitrat gelangen aus der intensiven Landwirtschaft ins Grundwasser.  Das belastete Grundwasser sickert den Bächen zu, In Flüssen, Seen und Meeren kommt es dadurch zu überhöhten Stickstoffgehalten. Eine Reduzierung der Nitrateinträge muss also schon im Grundwasser beginnen.

Nitratkarte zeigt wo gehandelt werden muss

Nitratkarte von Deutschland 2019-2024

Die belasteten Bäche fließen durch die intensive Landwirtschaft. Der VSR-Gewässerschutz stellt fest, dass dort wo hohe Nitratbelastungen im Grundwasser vorliegen auch die Stickstoffbelastungen in den Bächen hoch sind.

Messungen an Bächen nach den Einleitungen von Kläranlagen zeigen in der Regel keine Erhöhung der Stickstoffbelastung. Durch den Ausbau der Kläranlagen gelangen durch die Einleitungen heutzutage nur noch geringere Stickstoffmengen in die Bäche.


Der VSR-Gewässerschutz fordert eine Verringerung der Nitratbelastung im Grundwasser

Die Nitratbelastung im Grundwasser darf nicht nur im Hinblick auf die Trinkwasserqualität beurteilt werden. Die Nitratbelastung im Grundwasser muss auch dringend verringert werden, um die Artenvielfalt in den Fliessgewässern und Nordsee zu erhöhen.

Stickstoffe reduzieren für die Artenvielfalt in der Nordsee

Nach dem Nitratbericht 2024 sind nur 13 % der deutschen Nordseegewässer in einem guten Zustand und 87 % sind weiterhin eutrophiert. Die Landwirtschaft trägt mit 70 % zum Stickstoffeintrag bei.  Eine Verbesserung der Artenvielfalt in der Nordsee kann nur erreicht werden, wenn sich die Stickstoffkonzentrationen in Elbe, Ems, Weser, Rhein und kleineren Nordseezuflüssen verringern.

Stickstoffe reduzieren für die Artenvielfalt in den Bächen

Eine Überversorgung mit Stickstoff führt im Gewässer zu einer Steigerung des Algenwachstums Das kann zu erheblichem Sauerstoffmangel im Gewässer und zu lebensfeindlichen Bedingungen für Tiere und Pflanzen führen. Nach Umweltbundesamt verfehlen rund 80 % der Bäche und Flüsse den Zielwert von Nitrat-Stickstoff.  „Die Eintragsquellen von Nitrat stammen eher aus der Landwirtschaft und weniger aus Abwasser.“ so das Umweltbundesamt.

Libelle sitzt auf einer Wasserpflanze

Stickstoffbelastung der Fließgewässer nach Umweltbundesamt

„Die Eintragsquellen von Nitrat stammen eher aus der Landwirtschaft und weniger aus Abwasser. Eine Verbesserung des Nitrat-Stickstoffs an den Messstellen ist weniger deutlich und der Zielwert wird derzeit an weniger als 50 Messtellen (20 %) erreicht; rund 50 % verfehlen den Zielwert um lediglich eine Klasse (hellgrün) (siehe Abb. „Güteklassifikation Nitrat-Stickstoff“).“ so das Umweltbundesamt.

Ursache der Stickstoffbelastung nach Umweltbundesamt

Stickstoffeinträge in Oberflächengewässer

Man sieht bei der Grafik vom Umweltbundesamt deutlich, dass über die Hälfte des Stickstoffeintrags in unsere Gewässer aus dem Grundwasser stammt.


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